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Lager sind überall im Auto! Typen und Funktionen einfach erklärt

Als präzises mechanisches System hängt das Auto von Lagern ab, um Betrieb, Fahrverhalten und Komfort zu gewährleisten. Nahezu alle bewegten Teile – von Motor und Fahrwerk bis zu Türen und Schiebedach – benötigen Lager. Viele Fahrer und Werkstätten wissen nur, dass defekte Lager Geräusche machen, aber nicht, welche Typen es gibt und welche Aufgaben sie erfüllen. Dieser Artikel stellt die wichtigsten Kfz-Lager vor.


Nach Einbauort und Funktion teilt man Kfz-Lager in vier Gruppen ein:
Fahrwerklager, Antriebslager, Motoranbaulager und Karosserielager.

Das Fahrwerk nutzt die meisten Lager und arbeitet unter härtesten Bedingungen. Das zentrale Teil ist das Radnabenlager, das das Fahrzeuggewicht trägt und die reibungslose Radrotation sicherstellt – es beeinflusst direkt Fahrsicherheit und Stabilität. Dazu kommen Lenklager und Gelenklager der Aufhängung, die für sanfte Lenkung und Schalldämpfung sorgen.


Zum Antrieb gehören Getriebelager, Differentiallager und Kardanwellager. Sie halten hohe Drehzahlen und wechselnde Belastungen aus; Verschleiß führt zu Ruckeln, Antriebsgeräuschen und schlechter Kraftübertragung.


Um den Motor finden sich vor allem Spannrollenlager, Umlenkrollenlager und Wasserpumpenlager. Sie laufen ständig mit hoher Drehzahl, brauchen hohe Hitzebeständigkeit und Dichtheit und zählen zu den Verschleißteilen.


Zusätzlich gibt es kleine Lager in Türscharnieren, Schiebedachführungen und Sitzverstellungen. Sie beeinflussen nicht die Sicherheit, aber den Nutzungskomfort.


Lager unterscheiden sich stark in Material, Genauigkeit und Dichtung – es gibt kein Universalmittel. Die Grundklassifikation ist der erste Schritt bei Auswahl, Wartung und Fehlerdiagnose.

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